Schwentinental gemeinsam

Vorausschauende und stabile StadtEntwicklung

Stadtentwicklungsplanung ist eine nie endende Aufgabe. Zukunft lässt sich effektiv nur mit gemeinsamer und langfristiger Zielsetzung gestalten. Dazu bedarf es  einer parteiübergreifenden Vision für Schwentinental  im Jahre 2050 mit konkreten strategischen Einzelschritten, die 2030 und 2040 erreicht werden sollen. Die beste Stadtplanung ist nichts wert, wenn sie nach Neuwahlen alle paar Jahre wieder „über den Haufen“ geworfen wird.

Ein sehr ermutigender Ansatz, der die Vielschichtigkeit der Stadt mit ihren beiden Ortsteilen aufgreift, wurde im Herbst durch den Kieler Städteplaner Wulf Dau-Schmidt vorgestellt und fand offensichtlich großen Anklang. Hier sollten wir gemeinsam anknüpfen. Gemeinsam bedeutet für mich vor allem auch unter direkter Bürgerbeteiligung von ganz Schwentinental in entsprechenden Formaten.

Zwei Dörfer – Eine Stadt

Auch beinahe 12 Jahre nach ihrer Fusion haben Klausdorf und Raisdorf noch eine ganze Strecke auf dem Weg nach Schwentinental vor sich. Es gilt, die dörfliche Identität und Eigenständigkeit der beiden Ortsteile  zu  bewahren und dennoch  am gemeinsamenen Selbstverständnis für Schwentinental zu arbeiten.  Ich  freue mich darauf Bürgermeisterin  einer Stadt zu sein, deren Kraft auf zwei starken Herzen beruht!

Senioren

Wer hier lebt, der möchte bleiben.  Insbesondere im Alter werden Sicherheit und Hilfe des gewohnten sozialen Umfeldes für uns alle immer wichtiger.  Wem das Leben in einer großen Wohnung oder im Haus mit Garten mit der Zeit zu mühsam oder teuer wird, der sollte in Schwentinental  ausreichend bezahlbaren und barrierefreien Wohnraum mit nahegelegenen Einkaufs und Nahverkehrsangeboten finden. Mitten im Leben verliert man leider oft aus den Augen, was einem im Alter wichtig wird.  Mit der Einberufung eines Seniorenbeirates könnte das Augenmerk von Politik und Verwaltung  konsequent auch auf die Belange der älteren Generationen gerichtet werden. Dafür werde ich mich einsetzen!

Jugend

Die Zukunft gehört  der Jugend.  Aber eben auch die Gegenwart. Eine Stadt für Jung und Alt hat Angebote für alle zu bieten.  Kaum ist man aus dem Kindesalter entwachsen, da wissen viele Jugendliche nicht wirklich wohin. Eine Skaterbahn im Schwentinepark oder am Klinkenberg könnte ein Anfang sein. Was sonst noch? Das sollte gemeinsam mit den Jugendlichen selbst geklärt werden – im  bereits angedachte Jugendbeirat , einem Jugendparlament und/oder sonstigen Beteiligungsformaten.

Ehrenamt stärken – mit Bürgerpreis würdigen

Ohne ehrenamtliche Tätigkeit wäre vieles nicht  möglich. Von den Feuerwehren, den Vereinen und vielen Einzelnen wird hier Großartiges geleistet.  Der Einsatz im Ehrenamt hat Wertschätzung verdient. Hierfür stand u.a. der Bürgerpreis, den ich gerne und dringend wieder einführen möchte.

Bürgerbeteiligung und konstruktives Miteinander

Was wir für eine stabile Zukunftsgestaltung brauchen, ist eine breite Bürgerbeteiligung bei der Erarbeitung des langfristigen Ziele. Meine Stärke bei deren Umsetzung wird von unserem gemeinsamen Einsatz für und Willen zur Veränderung abhängen. Auf ihren ehrenamtlichen Einsatz in allen gesellschaftlichen Bereichen wird es weiterhin ankommen! Was wir dazu ebenfalls brauchen ist Stadtpolitik statt Parteipolitik –  ein konstruktives und lösungsorientiertes Streiten der Stadtvertretung für Schwentinental.  Senioren- und Jugendbeirat, Arbeitsgemeinschaften wie z.B. die Radverkehrs-AG, halbjährliche Einwohnerversammlungen sowie z.B. eine monatliche Einladung zum Gespräch beim „Rat-Hauscafe“ (Gespräch mit Bürgermeisterin bei Kaffee und Keksen) würden diesen Prozess unterstützen.