Naturerlebnisräume, dorfplätze & neue mitte

Schwentinepark

Egal ob Regen oder Sonnenschein – der Schwentinenpark lebt!  Die Kombination von Wildpark, Spielplatz und Schwentine begeistert Jung und Alt. Zu Recht ist der Park ein weit über die Grenzen des Kreises Plön hinaus bekanntes Ausflugsziel.  Schön, dass der Eintritt für alle frei ist. Freude an Natur und Tieren ist unbezahlbar! Aufwerten ließe sich der Park durch zusätzliche Angebote wie z.B. interaktive Naturlehrpfade, die Haltung vom Aussterben bedrohter Haustierrassen und bienenfreundliche Mustergärten.  Der dankenswerter Weise bereits geplante Lehrpfad zum biologischen Pflanzenschutz wird zeigen, wie  groß das Interesse an entsprechenden Bildungsangeboten ist. Auf dem angrenzenden Gelände alten Klärwerkes, das im Eigentum der Stadt steht, könnten  zusätzliche Einrichtungen wie z.B.  eine Liege- und Spielwiese, eine Open-Air-Bühne oder auch eine Skaterbahn das bisherige Freizeit- und Aufenthaltsangebot für alle Generationen erweitern. Vielleicht auch eine Erweiterung des Kiosk-Angebotes zum Cafe und/oder ein Ersatz für den leider mittlerweile geschlossenen Biergarten der Villa Fernsicht? Die dadurch aller Voraussicht nach steigenden Besucherzahlen wären  auch für den Kiosk, das Restaurant am Schwimmbad  und den Tretboot-Verleih ein Gewinn.

Und natürlich fehlt die Schwentinebrücke! Wir sind dort schließlich mitten im „Amazonas-Gebiet“ des Nordens:  Ein Fluss, der durch seine wilde Schönheit jeden in seinen Bann zieht! Brücken bauen ist oft viel leichter, als man denkt.  Mit ein bisschen Kreativität, festem Willen und der Einholung weiterer Angebote zu Bauweise und Kosten, wird sich eine passende und bezahlbare  Konstruktion finden lassen.  An der Finanzierung wird die neue Brücke nicht scheitern.  Diese Brücke wollen sich viele Bürgerinnen und Bürger leisten. Ich kann mir vorstellen, dass Sponsoren aus der Wirtschaft, sonstige Spenden und Brückenfeste zumindest einen Teil der Kosten decken könnten. Auch ein „Crowdfunding“ wäre denkbar. Fluss, Tal und Brücke sind eine Herzensangelegenheit!

Klein aber fein ist das Naturschutzgebiet „Altarm der Schwentine“. Für viele kaum wahrnehmbar muss es besser dargestellt werden, auch um mehr Verständnis für diesen wertvollen Naturbereich zu w ecken und Konflikte zu vermeiden.

Die Dorfplätze

Raisdorf:  So richtig einladend ist der Dorfplatz nicht mehr. Schade! Viele von Ihnen erinnern sich noch an den schönen Platz unter den Linden mit Dorfteich, der alten Schule und dem Denkmal , das daran erinnert, wie viele ihr Leben im Krieg verloren haben.  Die zentrale Lage des Platzes bietet sich für Feste, kleine Kulturveranstaltungen und sonstige Begegnungen an. Wer beim Raisdorfer Dorffest und beim diesjährigen grünen Open-Air-Kino („Die Wiese“) im letzten Sommer dabei war, wird das bestätigen können.  Ich könnte mir z.B. auch gut an einem Adventswochenende einen kleinen Weihnachtsmarkt im jährlichen Wechsel zwischen Raisdorfer und Klausdorfer Dorfplatz vorstellen.

Der Raisdorfer Dorfplatz ist auch ein idealer Platz für den Bau seniorengerechter Wohnungen.  Einkaufsmöglichkeiten und Bahnhof liegen in unmittelbarer Nähe. Die Seniorentagesstätte könnte  mit einem kleinen Cafe dort  gut integriert und das Stadtbild deutlich aufgewertet werden. Einen Anlauf und erste Pläne dazu gab es schon mal – daran sollte angeknüpft werden. Über einen Architektenwettbewerb ließe sich der beste Plan für die Neugestaltung des Platzes und seiner umgebenden Bebauung, bestenfalls unter Erhaltung der schönen mittlerweile denkmalgeschützten Fachwerkkate, finden.

Klausdorf: Klausdorf hat ihn schon –  den richtig hübschen Dorfplatz. Nicht umsonst wird der Dorfplatz rege für Märkte, Feste und Aktionen genutzt. Vielleicht gelingt es künftig auch, dort wieder ein Cafe anzusiedeln – dauerhaft oder  als „Sommer-Cafe“ – von dort ist schließlich nicht weit zur Schwentine-Badestelle.  Künftige Stadtplanung sollte mit solchen Orten ganz behutsam  umgehen.  Für die anstehende,  notwendige Erweiterung seines Feurwehrgeräte- hauses wird Klausdorf gemeinsam mit seiner Feuerwehr ganz sicher eine gute Lösung finden. Weder ist der Dorfplatz ohne seine Feuerwehr denkbar, noch möchte die Feuerwehr auf ihren schönen Platz mitten im Dorfe verzichten.  Auch hier könnte die Stadt mit einem Architektenwettbewerb unterstützen.

Neue Mitte, B-Plan 67

 Schwentinentals Mitte lässt sich derzeit nur auf dem Stadtplan orten. Ein lebendiges  gemeinsames Zentrum der Ortsteile gibt es nicht. Das muss nicht so bleiben:  Der Bereich des B-Planes 67 (westlich des Gewerbegebietes Lise-Meitner-Straße) böte sich dafür an. Dort könnte eine Festwiese Platz für größere Veranstaltungen (z.B. Open-Air Kino, Konzerte, Übertragung Sommertheater des Kieler Schauspielhauses, Stadtfeste, Veranstaltungen der Vereine, Feuerwehren etc.) bieten.  Kindergarten, weitere Sporthalle, neues Rathaus? Das alles wäre mitten in Schwentinental möglich. Mit der Ansiedlung einer Kombination von Wohnungen, Geschäften, Restaurantbetrieben und vielleicht einem kleinen Kino/Theater wäre dort „Schwentinental Centrum“ möglich. Ein erstes Konzept hierfür liegt der Stadt mit dem „Fellmann-Vorschlag“ bereits vor.